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26.09.2011

Initiative für ein besseres oö. Schulsystem - die verbesserte Pflichtschule

Der nächste Schritt zu einem besseren Schulsystem für Oberösterreich: Ausgewogene Balance zwischen Effizienz, Leistung und Chancengerechtigkeit in der verbesserten Pflichtschule

Mit ihrer im Vorjahr gegründeten Initiative verfolgen Arbeiterkammer OÖ, Industriellenvereinigung OÖ und Johannes Kepler Universität Linz das gemeinsame Ziel, das Schulsystem in Oberösterreich zu verbessern. Nach einer umfassenden Stärken/Schwächen-Analyse im Rahmen eines Benchmarkings der Bundesländer und der Präsentation von Vorschlägen für die frühkindliche Bildung erfolgte zuletzt die nächste Runde: Für die Pflichtschule wurden Ziele und Forderungen erarbeitet, mit deren Hilfe die Qualität der Ausbildung unserer Kinder entscheidend gesteigert werden soll. In der Zwischenzeit kam auch Bewegung in die Diskussion über die Autonomie der einzelnen Schulen.

 

 

IV OÖ-Präsident DI Klaus Pöttinger:

 

 

„Mit Freude stellen wir fest, dass Landeshauptmann Dr. Pühringer die Vorschläge der Bildungs-Landesrätin Mag. Hummer unterstützt und ebenfalls für mehr Autonomie der Schulen, insbesondere der Direktoren bei der Auswahl ihrer Lehrer-Teams, ist", zeigt sich DI Klaus Pöttinger, Präsident der Industriellenvereinigung OÖ (IV OÖ) über die jüngsten Entwicklungen erfreut. Diese Willensbekundung zu mehr Autonomie sei umso erfreulicher, als die Veränderung innerhalb der bestehenden Strukturen erfolge. „Unserer Initiative geht es ja auch darum, im bestehenden System Verbesserungen herbeizuführen und nicht zwingend auf eine grundlegende, bundesweite Strukturreform des Bildungsbereichs zu warten", so Pöttinger.

 

Aus gleichem Grund plädiert der IV OÖ-Präsident auch für eine rege Teilnahme am Bildungsvolksbegehren, dessen Eintragungsfrist in exakt 37 Tagen startet. Gemeinsam mit AK OÖ-Präsident Dr. Johann Kalliauer habe Pöttinger die Unterstützungserklärung für das Volksbegehren unterzeichnet, „weil wir darauf hinweisen wollten, dass das österreichische Bildungssystem dringenden Weiterentwicklungsbedarf hat. Das Ziel des Bildungsvolksbegehrens ist, ein Problembewusstsein innerhalb der Bevölkerung zu schaffen, Bewegung in das Schulsystem zu bringen und eine ernsthafte Diskussion auszulösen. „Denn eines steht fest", so Pöttinger: „Unser früher so gutes Schulsystem muss den geänderten Erfordernissen angepasst und weiterentwickelt werden." Damit also - analog zum Titel des Bildungsvolksbegehrens - Österreich nicht sitzen bleibt, gelte es für die Bevölkerung, aufzustehen, hinzugehen und mit der Unterschrift ein sichtbares Zeichen zu setzen.

 

Im Rahmen der ‘gemeinsamen Initiative für ein besseres oö. Schulsystem‘ von IV OÖ, AK OÖ und JKU liegen nun als nächster Schritt die Vorschläge und Forderungen für eine verbesserte Pflichtschule vor:

 

Die verbesserte Pflichtschule

 

Vordergründig ist Schule ein Ort der Wissensvermittlung und eine Einrichtung, für die gute Lernergebnisse wichtig sind. Doch Schule vermittelt nicht nur Wissen, sondern ist auch ein Ort an dem die Auseinandersetzung mit Werten und Regeln unserer Gesellschaft geschieht und die auf das Leben vorbereitet. „Insgesamt muss sich die Pflichtschule durch eine ausgewogene Balance zwischen Effizienz, Leistung, Chancengleichheit und gesellschaftliche Teilhabe auszeichnen", zitiert IV OÖ-Präsident DI Klaus Pöttinger aus der Präambel des soeben fertig gestellten Ziele- und Forderungskatalogs: „Gleichzeitig schafft die Schule als Lebensraum eine nachhaltige Basis für Berufsbildung und lebensbegleitende Bildung, erreicht für alle Schüler die erforderlichen Grundkompetenzen und weckt Lust auf mehr Bildung." Konkret verfolgt die verbesserte Pflichtschule 8 im Folgenden angeführte Ziele.

 

AK OÖ-Präsident Dr. Johann Kalliauer:

 

„Wir haben ein gemeinsames Ziel: Wir wollen eine gute Zukunft für unsere Kinder und unser Land. Dazu brauchen unsere Kinder die beste Bildung, die wir ihnen geben können. Das muss für alle Kinder aller Eltern gelten. Dazu brauchen wir ein chancengerechtes, alle einschließendes Bildungssystem, das alle Kinder darin unterstützt, sich bestmöglich zu entwickeln - unabhängig von der sozialen Herkunft. Wir können es uns nicht weiter leisten, Kinder zurückzulassen und Talente nicht zu entwickeln. Wir brauchen eine Kehrtwende zu mehr Förderung, gemeinsames Lernen und mehr Zeit für Bildung," bekräftigt AKOÖ-Präsident Dr. Johann Kalliauer.

 

 

Nachhaltig dafür sorgen, dass alle Kinder

die Grundkompetenzen bekommen

 

Jedes Kind muss darin unterstützt werden, sich bestens entwickeln zu können. Ziel muss sein, dass die Grundkompetenzen von allen Schülern/-innen erreicht werden. Darauf aufbauend liegt der Focus auf der Erreichung individuell bestmöglicher Lernfortschritte.

 

Voraussetzung dafür sind klar definierte Mindeststandards, die erreicht werden müssen. Eine intelligente Feedback-Kultur über das Erreichen von Lernzielen (Bildungsstandards) dient der Verbesserung von individuellen Lernergebnissen und ist die Basis für die Verbesserung der Unterrichtsqualität. Damit wird es der Pflichtschule möglich, ihre Kernaufgaben erfolgreich zu erfüllen und Verantwortung für den Bildungserfolg zu übernehmen. Aus dieser funktionierenden Qualitätssicherung auf allen Ebenen entsteht eine „lernende Schule".

 

Anzustreben ist eine schrittweise Halbierung der bestehenden Risikogruppe bei internationalen Bildungsvergleichen wie PISA, PIRLS und TIMMSS innerhalb der nächsten zehn Jahre sowie eine signifikante Erhöhung der Spitzenergebnisse. Außerdem muss der Fremdsprachenunterricht ab der ersten Schulstufe ausgebaut werden.

 

Die verbesserte Pflichtschule

sorgt für Chancengleichheit

 

Bildungserfolg darf nicht abhängig sein von Herkunft und familiärem Hintergrund. Die frühe erste Bildungsentscheidung (bereits mit neuneinhalb Jahren!) verstärkt die in Österreich leider besonders starke Wirkung unterschiedlicher Startchancen dramatisch.

 

Die verbesserte Pflichtschule unterstützt Kinder mit schlechten Starbedingungen bestmöglich in ihrer Entwicklung. Der Unterricht muss auf individuelle Lernbedürfnisse eingehen, um bei allen Kindern das bestmögliche Ergebnis zu erreichen.

 

Um die Wirkung der „Herkunft"  auszugleichen, braucht es Ressourcen für ergänzende Maßnahmen sowohl zur Unterstützung bei Defiziten als auch zur Förderung von Begabungen und ein durchgängiges Sprachförderkonzept (Deutsch und Mehrsprachigkeit).

 

Wir brauchen ein soziales, faires und alle einschließendes Bildungssystem, in dem die Trennung der Kinder nach ihren Begabungen und Interessen frühestens am Ende der Sekundarstufe 1 erfolgt. Für Schulen mit besonderem Bedarf müssen die Ressourcen gezielt erhöht werden.

 

Wir brauchen eine ganztägige Schule, die mehr Zeit für Bildung bietet, in der die Kinder gemeinsam lernen, einander helfen, bei Bedarf gefördert werden und ihre Freizeit gemeinsam verbringen. Nachhilfe erledigt sich von selbst, weil Lernen in der Schule stattfindet. Letztlich bleibt der Familie auch mehr gemeinsame Zeit, weil die „Hausaufgaben" bei Schulschluss bereits erledigt sind.

 

Optimal ausgebildete, gut bezahlte,

hoch motivierte Lehrerinnen und Lehrer

 

Lehrerinnen und Lehrer stellen die Weichen für die Entwicklung der Bildungspotenziale. Ihre fachliche und pädagogische Kompetenz und ihr Engagement sind entscheidend für den Bildungserfolg und die Lernfreude unserer Kinder.

 

Daher brauchen wir eine gute gemeinsame tertiäre Ausbildung aller Lehrerinnen und Lehrer. Zudem brauchen wir mehr Pädagogen/-innen mit Migrationshintergrund, die den Lebenshintergrund ihrer Schüler/-innen kennen, und mehr Männer als Lehrer.

 

Damit die Pädagogen/-innen den neuen Herausforderungen gewachsen sind, braucht es neben einer fundierten Ausbildung eine schulische Gesamtstrategie und eine laufende Weiterbildung im Rahmen einer gezielten Personalentwicklung.

 

Ganz wichtig für die Steigerung der professionellen Kompetenz sind zukunftsorientierte Unterrichtsformen. Der Entwicklung der Fähigkeit, auf die Individualität der Schüler/innen einzugehen, kommt ganz besondere Bedeutung zu. Dazu kommt auch die Bereitschaft und Kompetenz zur (klassenübergreifenden) Zusammenarbeit, Teamarbeit und Kooperation mit außerschulischen Einrichtungen.

 

Ein wichtiges Ziel sind bessere Arbeitsbedingungen für Lehrerinnen und Lehrer und eine Aufwertung dieser Profession. In den nächsten zwei Jahren muss es ein modernes Dienstrecht und in den nächsten zehn Jahren bedarfsgerechte Arbeitsplätze in den Schulen geben. Nur attraktive zukunftsträchtige pädagogische Berufe sind ein Garant für gute Bildungsergebnisse.

 

JKU Linz Vizerektor Univ.Prof. DDr. Herbert Kalb:

 

Individuelle Fähigkeiten und Begabungen

der Schülerinnen und Schüler fördern

 

Zu den Aufgaben der Schule gehört es auch, Freude am Lernen zu erhalten, Begeisterung für Bildung zu wecken und die Ergebnisse zu verbessern. Um das zu gewährleisten, müssen Schule und Pädagogen/-innen für den individuellen Lernerfolg aller Schüler/-innen sorgen und Fähigkeiten, Begabungen und Talente fördern.

Gelingen soll das u.a. mit einer veränderten bzw. angepassten Schularchitektur und einem stufenweisen Ausbau des flächendeckenden Angebots der qualitätsvollen Ganztagesschule in den nächsten zehn Jahren. Ebenso wichtig ist  es, an allen Schulen die Förderung der Begabungen und Talente auszubauen bzw. die Unterstützung zum Ausgleich von Defiziten zu verstärken.

 

Damit werden die Grundvoraussetzungen dafür geschaffen werden, dass alle Schüler/-innen die Schule abschließen und die Weiterbildungsbereitschaft verstärkt wird. Hier steht vor allem die Reduzierung der Drop-Out- und Early School Leavers - Quoten im Vordergrund. Damit soll auch der Anteil an Personen, die nur über einen Pflichtschulabschluss verfügen, auf unter 10% gedrückt werden.

 

Die verbesserte Pflichtschule bietet

neue Schwerpunkte

 

Eine sich ändernde Welt stellt auch an die Schule neue Anforderungen. Die Entwicklung von Kommunikationsfähigkeit, interkultureller und sozialer Kompetenz ist genauso wichtig wie die Fähigkeit zu Empathie und Solidarität, Selbstständigkeit, Verantwortungsbewusstsein und selbstständiger Wissens- und Informationsbeschaffung. Gleichzeitig müssen inhaltliches Interesse und Grundkompetenzen für Technik und Natur, Politik und Gesellschaft stärker entwickelt werden. Eine Neustrukturierung des Fächerkanons sowie die Förderung von Kreativität und übergreifendem Denken sind dafür notwendig.

  

Ziel muss es sein, Schüler/-innen mit jenen Fähigkeiten und Werten auszustatten, die Menschen zu ihrer persönlichen Lebensgestaltung und (Mit)Gestaltung des gesellschaftlichen Lebens brauchen. Dazu ist es notwendig, Kommunikation und Persönlichkeitsbildung (inkl. interkultureller Kompetenzen, soziales Lernen und Demokratieerziehung) als fächerübergreifendes Prinzip ab der 1. Schulstufe sowie Politische Bildung als Unterrichtsfach ab der Sekundarstufe 1 anzubieten. Darüber hinaus ist es wichtig, Schüler/-innen an Entscheidungen, die sie betreffen, zu beteiligen.

 

Um nachhaltiges Interesse für die Grundlagen von Natur und Technik zu wecken, bedarf es einer altersgerechten Hinführung an Technik und Naturwissenschaften, idealerweise durch Experimente und Versuche in der Grundstufe. Ergänzend ist die Einführung eines neuen Themenfeldes „NWT" (Naturwissenschaften und Technik) als technisch-naturwissenschaftliche Grundbildung ab der 5. Schulstufe notwendig.

 

Ein weiters wichtiges Ziel ist eine verbesserte Sprachkompetenz bei den Schüler/-innen. Sie ist die Basis für eine funktionierende Kommunikationsfähigkeit und auch Grundlage für das Verständnis anderer Kulturkreise. Neben der bestmöglichen Nutzung der muttersprachlichen Potenziale müssen auch Fremdsprachen stärker forciert werden. Englisch sollte als Zweitsprache ab der 1. Schulstufe angeboten und eine zweite lebende Fremdsprache in der Sekundarstufe 1 eingeführt werden. Darüber hinaus sollte es innerhalb der nächsten zehn Jahre pro Bezirk mindestens eine bilinguale Pflichtschule geben.

 

IV OÖ-Präsident DI Klaus Pöttinger:

 

Systematische Vorbereitung auf Bildungs-
und Berufswahlentscheidungen

 

Es gilt, die bestehenden Talente, Interessen und Begabungen der Schüler besser als bisher herauszuarbeiten und den Kindern bzw. Jugendlichen deutlicher aufzuzeigen, wo künftig ihre Karrierechancen liegen werden. Die Art und Weise, wie derzeit Bildungs- und Berufsorientierungsunterricht durchgeführt wird, ist für viele Schüler nicht wahrnehmbar und wenig effizient. Das Ziel muss daher sein, dass Jugendliche über ihren weiteren Bildungs- und Berufsweg bestens vorbereitet entscheiden und Abbrüche sowie „Bildungswechsel" um zumindest 25 Prozent gesenkt werden. Daraus ergeben sich folgende Forderungen:

  • Professionelle Aus- und Weiterbildung aller PädagogInnen, insbesondere der IBOBB-PädagogInnen (Information, Beratung und Orientierung für Bildung und Beruf), vor allem in wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Belangen,
  • Einführung von Berufsorientierung als eigenes Unterrichtsfach ab der 7. Schulstufe an allen Schulen in den nächsten 5 Jahren sowie
  • verpflichtende Betriebsbesuche aller PädagogInnen einmal jährlich gepaart mit der Einbindung von aktuellen Arbeitsmarktinformationen in den IBOBB-Unterricht.

 

„Einerseits gibt es bei bestimmten Berufsbildern - vor allem im technischen Bereich - echte Mangelerscheinungen und Ausbildungsschienen mit viel zu wenig Schülern, in anderen Berufen hingegen ein Überangebot an jungen Leuten. Um hierbei Angebot und Nachfrage besser in Deckung zu bringen, müssen die richtigen Informationen an die Jugendliche weitergegeben werden", meint dazu IV OÖ-Präsident Pöttinger.

 

Einbeziehung von Eltern, Schülern, Lehrern

 

Eltern sind wichtige Partner im „System Schule". Der Kontakt zwischen Lehrern und Eltern ist von sehr großer Bedeutung für die Entwicklung der Schüler und soll nicht erst dann gesucht werden, wenn Probleme auftreten. Ziel der verbesserten Pflichtschule ist daher die Stärkung der Schulpartnerschaft, der Beziehung zwischen Eltern, Lehrern und Schülern. Dazu braucht es

  • jährlich eine oder mehrere Kontaktmöglichkeiten zwischen Lehrern, Eltern und Schülern und mindestens vier Elternsprechtage mit einem flexiblen zeitlichen Rahmen
  • jährlich eine Schulveranstaltung, die von den Eltern auch aktiv mitgestaltet wird.
  • Entwicklung von Anreizsystemen für Eltern (zB. Elterncafés)

„Die Verantwortung über die Erziehung der Kinder und Jugendlichen muss von Eltern und Schule gemeinsam wahrgenommen werden. Die Eltern müssen wieder verstärkt in das System Schule integriert werden. Erfolg oder Misserfolg entscheidet sich im Dreieck Eltern-Lehrer-Schüler", so Pöttinger.

 

Verstärkung der autonomen Entscheidungsbereiche der Schule hinsichtlich Zielerreichung (Finanz- und Personalautonomie)

 

Schulautonomie bedeutet Selbstverantwortung, Kooperation, Vernetzung und Abstimmung mit dem Umfeld, verantwortliche Gestaltung und Entwicklung von Potenzialen, bedeutet aber auch Verantwortlichkeit für die gesteckten Ziele. Dabei geht es mehr um die relativen Leistungserfolge bzw. Bildungszuwächse als um absolute Leistungsniveaus. Das Ziel der Stärkung der echten Schulautonomie wird erreicht durch

  • Einführung einer eigenen Ausbildung zum Schulmanager innerhalb der nächsten sieben Jahre bzw. Aus- und Weiterbildung zu Schulmanagern mit Stärkung der Führungskompetenz vor der Bestellung,
  • Personal- und Ressourcenverantwortung der Schulleiter innerhalb der nächsten sieben Jahre,
  • Etablierung von Teamstrukturen im Lehrkörper und
  • administrative Entlastung der Schulleitung und Lehrer.

„Unsere Unternehmen agieren mit Personal- und Budgetverantwortung", erklärt Pöttinger, „für die Schule gilt das nicht oder nur bedingt. Diese Eigenverantwortlichkeit schafft Gestaltungsraum und damit eine Sogwirkung hin zu besseren Ergebnissen."


Die Initiative für ein besseres Schulsystem

geht weiter: die nächsten Schritte

 

Die Industriellenvereinigung, Arbeiterkammer und Universität haben an einem ausführlichen gemeinsamen Papier zum Thema „verbesserte Pflichtschule" gearbeitet, in das die Expertise und die Vorschläge namhafter Meinungsführer/-innen und Praxisexperten/-innen aus Wissenschaft, Schulwesen, Arbeitnehmervertretung und Wirtschaft eingeflossen sind. Dieses Papier soll noch im Herbst den politisch Verantwortlichen vorgelegt werden.

Nach der frühkindlichen Bildung und der Pflichtschule werden in Zukunft noch weitere Bereiche des Bildungswesens gemeinsam analysiert und dazu Vorschläge gemacht. Als nächstes ist die Oberstufe dran.

Der Ökonom Prof. Dr. Friedrich Schneider arbeitet im Auftrag der Initiative an einer Studie „Kosten und Nutzen von verstärkten Investitionen in frühkindliche Bildung", die voraussichtlich im November der Öffentlichkeit präsentiert wird.

Wir bedanken uns für die Mitwirkung folgender Personen an diesem Projekt und die Einbringung ihrer Expertise:

 

Mitglieder des Proponenten-Komitees

  • AK-Vizepräsident Ing. Reinhold Entholzer, Gewerkschaft VIDA
  • Landesgeschäftsführerin Birgit Gerstorfer, AMS OÖ
  • Direktor Stefan Giegler, Europaschule
  • Rektorin DDr. Ulrike Greiner, Pädagogische Hochschule OÖ
  • AK-Vizepräsidentin Christine Lengauer
  • Direktor Dr. Josef Moser, Arbeiterkammer OÖ
  • Mag. Silvia Neuweg, voestalpine AG
  • Dr. Georg Reiser, Konzernpersonalchef voestalpine AG
  • Mag. Bernhard Reisner, Personalleiter MIBA AG
  • Dr. Gerhard Riemer, Bereichsleiter Industriellenvereinigung OÖ
  • AK-Vizepräsident Hans-Karl Schaller, voestalpine Stahl GmbH
  • Gertrude Schatzdorfer, Geschäftsführende Gesellschafterin Schatzdorfer Gerätebau GmbH & Co. KG
  • Christian Winkler, Bischöfliche Arbeitslosenstiftung der Diözese Linz

 

Mitglieder des wissenschaftlichen Beirates

  • o.Univ.-Prof. Dr. Herbert Altrichter, JKU
  • o.Univ. Prof. Dr. Johann Bacher, JKU
  • Univ.-Prof. Dr. Ferdinand Eder, Universität Salzburg
  • Mag. Dr. Peter Härtel, Steirische Volkswirtschaftliche Gesellschaft
  • Univ.-Prof. DI Mag. Dr. Markus Hohenwarter, JKU
  • Prof. Dr. Katharina Maag Merki, Universität

Weitere Bilder zur PK finden Sie unter http://www.kruegl.at/bilder/iv/pk_260911/aufbereitet/.

 

Ihre Gesprächspartner:

DI Klaus Pöttinger                                          Präsident der Industriellenvereinigung OÖ

Dr. Johann Kalliauer                                      Präsident der Arbeiterkammer Oberösterreich

o.Univ.-Prof. DDr. Herbert Kalb                    Vizerektor der Johannes Kepler Universität Linz


Fotos
v.l.n.r.: AK OÖ-Präsident Dr. Johann Kalliauer, IV OÖ-Präsident DI Klaus Pöttinger, JKU Linz Vizerektor Univ.Prof. DDr. Herbert Kalb
v.l.n.r.: AK OÖ-Präsident Dr. Johann Kalliauer, IV OÖ-Präsident DI Klaus Pöttinger, JKU Linz Vizerektor Univ.Prof. DDr. Herbert Kalb