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[ 26.04.2010 ]
Vorstoß im SchulbereichBildung - Die OÖVP hat ein neues Bildungsprogramm beschlossen und darin zahlreiche Forderungen der Industrie aufgegriffen. Für die nächsten Monate wurde ein Bildungsschwerpunkt angekündigt.Talente sollten frühestmöglich erkannt und gefördert werden, die einzelnen Schulstandorte sollen mehr Entscheidungsfreiheit bekommen und damit gleichzeitig die Möglichkeit erhalten, stärker als bisher ein eigenes Profil zu erarbeiten. Weiters soll die Lernkompetenz gefördert und die Internationalität, etwa durch den Ausbau des Fremdsprachenunterrichts, gesteigert werden. Diese Punkte finden sich im kürzlich präsentierten Bildungsprogramm der OÖVP und decken sich mit den zentralen Forderungen der oberösterreichischen Industrie. „Um die Herausforderungen der Zukunft bewältigen zu können, brauchen unsere Betriebe bestens ausgebildete Mitarbeiter. Wir hoffen sehr, dass die Verbesserung des Schulsystems letztlich in besseren Beschäftigungschancen für die Schulabgänger mündet", kommentiert IV-OÖ-Präsident DI Klaus Pöttinger das neue Bildungsprogramm.
Erfreulicher Bottom-up-Ansatz Als einen weiteren Schritt in die richtige Richtung sieht Pöttinger den Landes-Vorstoß zur „OÖ Schule Innovativ": Gemäß dieser Initiative von Bildungslandesrätin Mag. Doris Hummer wird jenen Hauptschulen, die trotz innovativer Unterrichtsprojekte als Neue Mittelschule abgelehnt wurden, der Erwerb des Zertifikats „OÖ Schule Innovativ" ermöglicht. Das Erfreuliche daran sei vor allem der Bottom-up-Ansatz, die Möglichkeit der Schulen, aus eigener Initiative heraus Veränderungen einzuleiten. „Eine Initiative funktioniert besser, wenn sie von den Schulen getragen und nicht von Wien aus diktiert wird", so der IV-OÖ-Präsident: „In der schnelllebigen Wirtschaft ist die Bereitschaft zur Veränderung ein absolutes Muss, um überleben zu können. Ich sehe mit einer gewissen Erleichterung, dass das oberösterreichische Schulwesen von innen heraus in Bewegung kommt!" |
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