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[ 31.03.2010 ]

COMETenhafter Aufstieg

Forschung - Standortbezogen liegt Oberösterreich mit seinen COMET-Beteiligungen mit klarem Abstand hinter der Steiermark auf Platz 2 – gemessen an den Unternehmensbeteiligungen aber an der Spitze. Für die IV OÖ ist dies auf die zu kleine Uni-Landschaft zurückzuführen.

Die Ende Februar durchgeführte dritte und letzte Entscheidungsrunde des Kompetenzzentrenprogramms COMET verlief für Oberösterreich positiv: Sechs von 15 Förderzusagen betrafen Einreichungen mit oberösterreichischer Beteiligung; drei dieser K-Projekte haben ihren Hauptstandort in unserem Bundesland. Nach den zuvor erteilten Förderzusagen für das K2-Zentrum ACCM (Austrian Center of Competence in Mechatronics) sowie weiteren K1-Zentren und K-Projekten verfügt Oberösterreich standortbezogen nun über insgesamt acht COMET-Beteiligungen. Im Ländervergleich bedeutet das den zweiten Platz mit großem Abstand hinter dem Spitzenreiter Steiermark mit 16 COMET- Hauptstandorten.

Über Landesgrenzen hinweg

Da die angewandte Forschung nicht an den Landesgrenzen endet, ist es von umso größerem Interesse, welche Unternehmen an den Kompetenzzentren und K-Projekten beteiligt sind und an welchen Standorten sie forschen. Die IV OÖ ließ dies untersuchen und stellte fest, dass der größte Anteil der beteiligten Firmen an den COMET-Einrichtungen aus Oberösterreich stammt: Von 606 Industriepartnern an den drei Programmlinien K2, K1 und K-Projekten haben 140 Unternehmen - das sind 23 % - ihren Sitz im Land ob der Enns. Weitere 127 Unternehmenspartner (21 %) sind der Steiermark, 119 Firmen (20 %) Wien zuzuordnen. Die oberösterreichischen Betriebe wirken stark an den Programmlinien K2 und K1 mit und lassen zum überwiegenden Teil (75 von insgesamt 140 Beteiligungen) vor Ort forschen. 31 oberösterreichische Unternehmenspartner beteiligen sich an Forschungskonsortien in der Steiermark und weitere 25 in Niederösterreich. Thematisch gesehen handelt es sich im Wesentlichen um die Forschungsthemenfelder „Mechatronik & IKT" sowie „Werkstoffe".

 

Ausbau der JKU
Aus Sicht der IV OÖ zeigt diese Auswertung, dass innerhalb des COMET-Programms etwa ein Viertel der Unternehmensbeteiligungen aus Oberösterreich stammt. Dies entspricht auch dem Industrieanteil, den OÖ in Gesamtösterreich stellt. Der Abstand bei den COMET-Standorten zum Spitzenreiter Steiermark erklärt sich durch den mangelnden Ausbau der Uni-Infrastruktur im Bundesland. „Offenbar gibt es neben dem ACCM in Oberösterreich kein weiteres K2-fähiges Fachgebiet, weil wissenschaftliche Partner fehlen", erklärt IV-OÖ-Geschäftsführer Dr. Joachim Haindl-Grutsch. Die Forschungsinfrastruktur müsse deutlich ausgebaut werden: „Nun gilt es, die kleineren K-Projekte bestmöglich zu nutzen, damit aus ihnen die K2-Zentren der Zukunft erwachsen."



Nach Hauptstandorten liegt OÖ auf Platz 2.
Nach Hauptstandorten liegt OÖ auf Platz 2.




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