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[ 31.03.2010 ]

Osteuropa im Umbruch

Diskussion - Anlässlich des Osteuropaforums in der Raiffeisen Landesbank OÖ wurde die politische und wirtschaftliche Situation von Zentral- und Osteuropa analysiert. Der Fokus lag auf den Ländern Ungarn und Russland.

„Bis zum Jahr 2000 war die Entwicklung Ungarns äußerst positiv. Die Privatisierungen waren in vollem Gange, wir hatten zahlreiche Investoren und ein rasches Wachstum", schildert Dr. Peter Oszko, Finanzminister der Republik Ungarn, die Situation nach dem Fall des Eisernen Vorhangs. In den letzten zehn Jahren hätte die ungarische Wirtschaft aber zunehmend mit finanziellen Problemen zu kämpfen gehabt. Laut Oszko hätte der Forint wegen des hohen Doppeldefizits im Bereich des Staatshaushaltes und der außenwirtschaftlichen Leistungsbilanz gegenüber dem Euro erhebliche Kursverluste erlitten. Für IV-OÖ-Vizepräsident Dr. Peter Neumann habe Österreich und insbesondere Oberösterreich stark von der Öffnung Osteuropas und den letzten EU-Erweiterungen profitiert. „Für Österreich hat der Osteuropaeffekt ein zusätzliches Wachstum von 0,5 bis 1 % pro Jahr bedeutet. Bereits über 23 % der heimischen Exporte gehen heute nach Mittel- und Osteuropa", so Neumann. Die internationale Krise habe im Durchschnitt der MOEL zwar ebenfalls zur deutlichen Wachstumsverlangsamung geführt, die mittelfristige Prognose in den MOEL sei aber positiv und die Ertragslage gestalte sich besser als in saturierten Märkten.

"Bereits über 23 % der heimischen Exporte gehen heute nach Mittel- und Osteuropa
"Bereits über 23 % der heimischen Exporte gehen heute nach Mittel- und Osteuropa




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