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[ 03.12.2009 ]

Zukunftsfeld Erdgas

Wissenschaft: Erdgas ist nicht nur für Oberösterreichs Industrie von großer Bedeutung, es könnte auch beim Umstieg auf erneuerbare Energien eine zentrale Rolle spielen. Interessante Details dazu lieferte ein Treffpunkt Wissenschaft.

Gut ein Viertel des in Österreich förderbaren Erdgases schlummert in Oberösterreichs Tiefen. Allein im Jahr 2008 hat die Rohöl-Aufsuchungs AG (RAG) rund 550 Mio. Kubikmeter Erdgas in Oberösterreich gefördert, das entspricht etwa 30 % der österreichischen Eigenproduktion oder dem Jahresbedarf von 200.000 Haushalten. Mit den Speichern Haidach und Puchkirchen verfügt Oberösterreich weiters über die zweitgrößten Erdgasspeicher Mitteleuropas. Gleichzeitig ist Erdgas für Oberösterreich ein wichtiger Energieträger - vor allem auch in der Industrie. „Erdgas könnte in Zukunft eine noch bedeutendere Rolle spielen, gerade beim Umstieg auf erneuerbare Energien wie Solarenergie und Windkraft", erläuterte RAG-Generaldirektor DI Markus Mitteregger bei einem Treffpunkt Wissenschaft im Studio 3 des ORF-Landesstudios OÖ: „Dann wäre Erdgas als Ausgleichsenergie zur Sicherung der Versorgung der effizienteste Energieträger, weil Erdgaskraftwerke sehr schnell hochgefahren werden können." Um den hohen Grad an Versorgungssicherheit auch in Zukunft zu halten und weiter zu steigern, investiert die RAG in zusätzliche Erdgasspeicherprojekte in Oberösterreich und intensiviert die Suche und Produktion von heimischem Erdgas mittels modernster 3-D-Seismik und neuesten Bohranlagen. Letztlich verfügt Oberösterreich auch über die besten geologischen Voraussetzungen zur Speicherung im mitteleuropäischen Raum.

Links: RAG-Generaldirektor DI Markus Mitteregger und Ing. Kurt Sonnleitner, RAG-Vorstandsdirektor Technik
Links: RAG-Generaldirektor DI Markus Mitteregger und Ing. Kurt Sonnleitner, RAG-Vorstandsdirektor Technik




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