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[ 14.09.2009 ]
Harte und weiche FaktorenIn etwas weniger als zwei Wochen werden die oberösterreichischen Landtagswahlen 2009 entschieden sein und die nächste Legislaturperiode wird beginnen.Wie auch immer die neue Landesregierung dann aussieht, sie wird mit einer ganzen Reihe von Herausforderungen konfrontiert sein. Neben der Bewältigung der Wirtschaftskrise und deren Auswirkungen auf das Landesbudget stehen auch Reformen im öffentlichen Sektor, die Modernisierung des Schulwesens sowie der Ausbau der Universitäts- und Forschungslandschaft an. Gemeinsam mit dem Ausbau der Kraftwerkskapazitäten sind dies nach Meinung unserer Mitglieder die dringendsten Schwerpunkte, denen sich die Landesregierung widmen sollte. Die IV OÖ wird darauf drängen, dass sie Eingang in das künftige Regierungsprogramm fi nden und auch tatsächlich umgesetzt werden. Oberösterreich hat sich in den letzten zehn Jahren nicht umsonst in vielen wirtschaftlichen Bereichen zur Benchmark-Region Österreichs entwickelt. Viele Rahmenbedingungen für den Standort wurden verbessert, was letztlich auch durch Neuansiedelung von Konzernen belohnt wurde. Nun gilt es, die Arbeit fortzusetzen, um auch künftig zu den Benchmark-Regionen zu zählen. Dazu gehört es auch, dass nicht nur die „harten Standortbedingungen", sondern auch die Soft facts kontinuierlich verbessert werden. Eine von der IV OÖ in Auftrag gegebene Studie machte deutlich, dass hier durchaus noch Verbesserungspotenzial besteht. Beispielsweise gilt es, den Standort international besser sichtbar zu machen und für ausländische Hochqualifi zierte attraktiver zu gestalten. Dazu bedarf es eines Standortkonzepts mit internationaler Ausrichtung und des Aufbaus eines internationalen Brandings, an dem kontinuierlich gearbeitet wird. Denn der internationale Wettkampf um die besten Köpfe läuft bereits auf Hochtouren und die Attraktivität einer Region für hochqualifi zierte Menschen wird immer mehr zum Wettbewerbsfaktor. Für die Zukunft unseres Landes ist es wichtig, aktiv auf ausländische Hochqualifizierte zuzugehen und den bereits ansässigen Expatriates optimale Lebensbedingungen zu bieten. Ein deutlicher Ausbau von englischsprachigen Kinderbetreuungsmöglichkeiten und die Errichtung von öffentlich zugänglichen, international akkreditierten Schulen sind eine conditio sine qua non. |
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