IV OÖ fordert: „Mehr Energie aus der Wasserkraft und weniger Wind um die Windkraft!“
Die Zukunft der Energiegewinnung in unserem Land liegt in der Wasserkraft. Die IV OÖ fordert daher die Erstellung und Umsetzung eines Ausbauplans für Wasserkraftwerke und weniger Wind um die in Österreich unrentable Windkraft. Pöttinger: „Investitions- und Forschungsförderung für alternative Energieformen statt Dauersubventionierung von nicht wettbewerbsfähigen Anlagen!“„Oberösterreich ist ein Wasserland und sollte diese Stärke weiter ausbauen", lautet die Devise der Industriellenvereinigung Oberösterreich (IV OÖ), die durch das Klimapaket der EU-Kommission weiter an Aktualität und Bedeutung gewonnen hat. „Wenn wir bis zum Jahr 2020 zumindest in die Nähe der - übrigens unrealistischen - EU-Vorgaben von 34 Prozent bei den erneuerbaren Energien kommen wollen, müssen wir jetzt den Ausbau der Wasserkraft beginnen", erklärt dazu IV OÖ-Präsident Dipl.-Ing. Klaus Pöttinger. Denn im Gegensatz zu allen anderen erneuerbaren Energieformen sei die Nutzung der Wasserkraft die einzige Form der Stromgewinnung, die in Österreich ohne zusätzliche Förderungen auskommt. Selbst die Windkraft ist schwer defizitär.
Auch bei der Bevölkerung stoßen die Windräder auf großen Widerstand. So sehen sich die Verantwortlichen des derzeit im UVP-Verfahren befindlichen Windparks Kobernaußerwald mit massiven Bürgerwiderständen konfrontiert. „Windparks sollten eben dort errichtet werden, wo diese Form der Stromerzeugung wirklich rentabel ist - etwa an der Atlantikküste oder an der Nordsee", so Pöttinger. Statt sie bei uns mit Dauersubventionen in Betrieb zu halten, sei es sinnvoller, alternative Energieformen mittels Forschungs- und Investitionsförderungen möglichst rasch zur Marktreife zu führen.



